Ein absoluter Glücksfall in diesem Schuljahr: Die Praktikantin der Friedrich-Alexander-Universität, Aenni Schuler, unterstützte den Kunstunterricht in der Klasse 6b im Rahmen ihres pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums.  

Aenni Schuler ist Studentin an der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg Erlangen und hospitierte im Kunstunterricht der 6b für mehrere Wochen. Immer wieder unterstütze sie dabei tatkräftig den Unterricht und gab den Schülerinnen und Schülern hilfreiche Tipps. Schließlich plante sie selbst eine Unterrichtseinheit, bei der die Schüler den sogenannten Milchtütendruck kennenlernen und ausprobieren konnten. Zunächst wurden Entwürfe zum Thema „Fantasiewesen" gezeichnet und diese mithilfe von Transparentpapier mit Kugelschreibern auf die Innenseiten der leeren und gesäuberten Milchtüten übertragen. Die Schüler ritzten anschließend die Motive mit Radiernadeln in den Tetrapak. Das Druckverfahren des Tiefdrucks verwendete beispielsweise auch schon Albrecht Dürer, der natürlich nicht mit Tetrapak arbeitete, sondern seine Motive in Kupferplatten übertrug. Die Arbeit mit Milchtüten ist demgegenüber deutlich kräfteschonender und überdies eine gute Möglichkeit ein Abfallprodukt weiterzuverwenden. Dann ging es ans Drucken: Die Druckfarbe muss mit Gaze, einem netzartigen Stoff, in die eingeritzten Rillen gerieben und die überschüssige Farbe damit wieder vom Druckstock entfernt werden. Gedruckt wurde dann mit unserer großen Druckerpresse. Begeistert stellten sich die Schülerinnen und Schüler abschließend gegenseitig ihre Werke vor.