Zum ersten Mal auf Klassenfahrt! Die Schüler*innen der Klassen 7e und 7f haben Ende April zusammen mit ihren Begleitlehrkräften Frau Bieberich, Frau Just, Herrn Eichhorn und Herrn Zach eine Woche am Chiemsee verbracht. Unbedingt berichten wollen die Schüler der 7e folgendes:

C

Cool war’s! Sowohl in Sachen Wetter (kalt & nass), aber auch in unserem Hotel. Da wir abends unsere Handys bei den Lehrern abgeben mussten, blieben uns jede Menge Möglichkeiten, miteinander Spaß zu haben. Entweder im Keller bei Tischtennis und Billard, bei einer Runde „Werwolf“ mit Herrn Eichhorn oder auf den Zimmern. Am letzten Abend konnten wir am Lagerfeuer sogar Marshmallows (und Riesenbratwurst…) grillen.

H

Herrenchiemsee war unser Programmpunkt am Mittwoch. Bevor wir jedoch die Überfahrt mit dem Boot auf die Herreninsel antreten konnten, stand unsere Hauptbeschäftigung der Woche auf dem Programm: LAUFEN. Runter zum Bahnhof Aschau, dann vom Bahnhof Prien zum See und vom Schiffsanleger bis zum Schloss.

Das Schloss Herrenchiemsee war sehr beeindruckend, auch wenn dem armen König Ludwig ziemlich bald das Geld ausgegangen war und man nur wenige fertige Räume anschauen kann. Dafür sind diese prächtig mit Gold verziert und besitzen riesige Kronleuchter. Auf der kurzen Überfahrt mit dem Boot konnte man sehen, wie riesig der Chiemsee eigentlich ist.

I

Im Chiemsee drin waren zumindest einige Schüler und ein Lehrer (trotz 12 Grad Außentemperatur!). Fünf Schüler aus der 7f haben die Wette von Herrn Eichhorn angenommen und sind in Badehose in den eiskalten Chiemsee gerannt. Nicht nur die übrigen GSR-ler waren beeindruckt, auch die vielen Touristen haben sehr ungläubig geschaut!

E

Einkaufen im örtlichen Supermarkt durften wir auch. Im Edeka von Aschau gibt es zwar eigentlich nichts anderes als bei uns in Nürnberg, aber wenn man im strömenden Regen (oder sogar während eines Hagelschauers…) zum Schoßrinn-Wasserfall wandern muss, braucht man einfach genug Chips und Zuckerstreusel für die Wanderung.

M

Mitten in die Zielscheibe zu treffen war für einige von uns leichter und für andere schwerer, als wir am Dienstag bzw. Mittwoch die Einführung ins Bogenschießen bekommen haben. Nach einer kurzen Erklärung durch die Angestellten vom Hotel durften wir alle zunächst mit drei Pfeilen üben, wie das Einspannen richtig geht und wie man beim Schießen korrekt vorgehen muss.

Am spannendsten war aber das Turnier: Während einige richtig gut zielen konnten und schon unzufrieden waren, wenn sie „nur“ den blauen Bereich und nicht den inneren Kreis der Zielscheibe getroffen hatten, waren andere schon froh, wenn der Pfeil überhaupt nur ansatzweise in Richtung Ziel flog.

S

Schule hatten wir in der Woche zum Glück keine. Allerdings war unser Aufenthalt alles andere als eine Erholung: Auf der Heimfahrt haben uns Frau Bieberich und Herr Zach vorgerechnet, dass wir in den vier Tagen im Chiemgau mehr als 60 Kilometer gelaufen sind.

E

Das Essen im Hotel war super! Zwar sah das Frühstück jeden Tag exakt gleich aus (bis auf die Croissants, die es leider nur 1x gab…), aber niemand musste auf etwas verzichten. Es gab sogar (etwas seltsames) Nutella und Puten-Wurst. Nach den langen Tagen draußen war es super, dass abends immer riesige Mengen warmes Essen aufgetragen wurden. Ob es nun Schnitzel, Nudeln oder Grillfleisch gab, man durfte so oft ans Buffet hingehen wie man wollte. Sogar das Salatbuffet war lecker.

E

Der Escape-Room Rosenheim war endlich ein Ort, an dem es weder kalt war noch man ständig laufen musste. Nachdem wir die abenteuerliche Busfahrt von Aschau bis Rosenheim mehr oder weniger gut überstanden hatten, durfte sich jeder aussuchen, welchen Escape-Room man lösen wollte. Es gab fünf Themen zur Auswahl, wobei vorher sogar gewarnt wurde, dass es Räume gibt, die man bei Platzangst oder Problemen mit Blut nicht nehmen sollte.

Nachdem wir uns aufgeteilt hatten, wurden wir mit jeweils einem Lehrer „eingesperrt“ und hatten eine Stunde Zeit, unsere Rätsel zu lösen. Bei einer Gruppe ging es um Codes und Computer, bei anderen um Schlüssel oder um die Befreiung aus einem Käfig. Teilweise musste man die Aufgaben in völliger Dunkelheit lösen! Glücklicherweise konnten alle Gruppen ihren Code knacken und hinterher noch ein bisschen Zeit in der Innenstadt von Rosenheim verbringen.