Welcome to the „Lochgefängnisse“
Our bilingual history course visited the famous Lochgefängnisse, a prison in Medieval Nuremberg
On March 12, 2026, our 7th bilingual history class went to the Nuremberg underground prisons.
Walking down many stairs into the prison already gave us a feeling of how it must have felt to be a prisoner there. With every step, it became darker, colder, and more uncomfortable.
First, we saw a typical prison cell. At that time, two prisoners had to share one cell. And we can tell you—it was not comfortable at all. There was one wooden board to sit on and another one to sleep on. In the middle, there was a round stone with a hole. Hot stones could be put inside it to make the cell a little warmer. The prisoners had no light. It was completely dark all the time, and they were not allowed to talk to each other. Because of this, they quickly lost their sense of time and place.
Most prisoners waited there to have a hand cut off or to be executed, depending on what they had done. And if someone had not confessed yet, they were taken to the torture room. There, they were tortured with tools like thumb and toe screws that crushed their fingers and toes, and even machines that could break bones. Many people confessed after this, even if they were innocent.
After about one hour, our tour of the underground prisons ended. We carefully counted to make sure all 14 students were still with us—because we definitely did not want to leave anyone behind in that prison!
Our next stop was the Bratwurst restaurant, because we all needed some food before walking up to the Kaiserburg. The sun and the blue sky up there were a strong contrast to the dark prisons.
At the end, we did a daring climbing activity on the sandstone rocks below the castle because we wanted to take a great group photo. We climbed up and down—some more gracefully than others.
It was a great morning and showed again that school trips are important for everyone: for the students and (especially!) for the teachers.
We would love to do it again!
And if your English is not so good, you can read the same text here again in German.
Am 12.März 2026 machte sich unsere 7. Bili-Geschichtsklasse auf dem Weg in die Nürnberger Lochgefängnisse. Schon vielen Treppenstufen hinab ins Gefängnis gab uns ein Gefühl, wie es sich dort unten als Gefangener angefühlt haben musste. Es wurde mit jeder Treppenstufe dunkler, kälter und beklemmender. Als erstes wurde uns eine typische Gefängniszelle gezeigt, die sich damals 2 Häftlinge teilten. Und wir sagen euch, gemütlich geht anders. Ein Brett als Sitzgelegenheit, ein weiteres Brett, um darauf zu schlafen. Und in der Mitte ein runder Stein mit einem Loch, in das glühende Steine gelegt werden konnten, damit es in der Zelle nicht so eiskalt war. Licht hatten die Häftlinge nicht. Es war die ganze Zeit stockfinster und sie durften nicht miteinander reden. Dadurch verloren sie schnell jegliches Gefühl für Zeit und Raum. Die meisten Häftlinge warteten dort unten darauf, eine Hand abgehakt zu bekommen oder den Kopf. Je nachdem, was sie verbrochen hatten. Und wer noch kein Geständnis abgelegt hatte, wurde erstmal noch ein bisschen in der Folterkammer gefoltert: Angefangen mit Daumen- und Zehenschrauben, welche die Daumen und Zehen quetschten, bis hin zu Geräten, mit denen man
Knochen brechen konnten. Die meisten Gefolterten legten daraufhin ein Geständnis ab, sogar auch dann, wenn sie unschuldig waren.
Nach gut einer Stunde war unsere Führung durch die Lochgefängnisse beendet. Wir zählten konzentriert nach, ob wir auch wirklich noch alle 14 Schüler bei uns hatten. Denn in diesem Gefängnis wollten wir keinen Schüler aus Versehen vergessen. Unsere nächste Station war das Bratwursthäusle, denn wir hatten alle eine Stärkung nötig, bevor wir uns auf den anstrengenden Weg hoch zur Kaiserburg machten. Die Sonne und der blaue Himmel dort oben war ein krasser Kontrast zu den Lochgefängnissen.
Den Abschluss bildete dann eine waghalsige Kletteraktion auf den Sandsteinfelsen unterhalb der Burg, denn wir wollten ein wirklich tolles und spektakuläres Gruppenfoto machen. Mehr oder weniger elegant kletterten wir nach oben und auch wieder nach unten.
Es war ein toller Vormittag, der wieder einmal zeigte, dass Ausflüge für alle wichtig sind: Für die Schüler und (vor allem!) für die Lehrer.
Gerne wieder!
Unten findet ihr noch „schöne“ Bilder, die wir gemacht haben:
Von oben nach unten: Gefängniszelle („prison cell“) Folterkammer („torture chamber“) Folterinstrument („intrument of torture“, Aua! Bitte jetzt keine Zeitmaschine) und die gänzlich unversehrte Klasse.



