Ganztagesschule als Angebot

 

Ganztagsschule – so und so lernen


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Essen, Spielen, Lernen sind die drei Bereiche der Nachmittagsschule



Lernen über den ganzen Tag verteilt. Das gibt es an der GSR in zwei Formen:


Die Schule hat neun Klassen täglich im Haus. Regulärer Unterricht, Intensivierungsstunden und Freizeit sind von 8 bis 16 Uhr verteilt. Alle Schüler dieser Klassen sind an daran gebunden: Gebundene Ganztagsschule (GGS)


Ebenfalls über den Tag verteilt lernen die Schüler der offenen Ganztagsschule (OGS). Sie gehen vormittags in ihre reguläre Klasse. An den Nachmittagen werden sie von Studierenden und Sozialpädagogen angeleitet. Das Nachmittagsprogramm ist vielfältig: „Es gibt jetzt Workshops und ganze Aktionstage“ erklärt Max: Mittagessen, Freizeitpause, Intensivierungsstunde für Hausaufgaben und Übungen. Damit ist aber nicht Schluss.


Tabelle

Konzept der Offenen Ganztagsschule OGS in Eigenregie der GSR



In kleinen Gruppen warten Unternehmungen auf die Jugendlichen der siebten bis neunten Klassen. Vor Weihnachten backen sie Plätzchen und basteln. Wer sich bewegen will macht Sport. Es wimmelt aber von weiteren Ideen: Amnesty International, Besuch in Läden für fair gehandelte Produkte, Staedler Firmenbesuch, Technikland (Tafelhalle), Schlittschuhlaufen, Theater Pfütze, Fahrradtour, Nürnberg erkunden, Grillen/ Picknick, Beautytag, Botanischer Garten, Burgspaziergang, Minigolf. Hier wird Lernen umfassender verstanden. Was in aller Munde ist, die Hirnforschung beweist: Wer etwas unternimmt lernt schon Wesentliches. Dabei entstehen aber auch Bedürfnisse manches genauer zu verstehen. Wenn es gut geht, dann erhält das eine oder andere Vormittagsfach aus diesen Unternehmungen neue Motivation.



Das alles ist Ganztagsschule: Doppelstunde, Schultasche, Pausenbrot, Teller, Messer, Gabel, Hausaufgabenheft, Freizeit, Basteln, Brettspiel, Singen, Schlagzeug, Klavier, Plätzchen backen, Tanzen, Müdigkeit, Rennen, Mathematik am Nachmittag, Erdkunde lernen, Vokabel, Mensa, Warten, Ausflug, Museum, Workshop, Lerntraining, Nudelbuffet, Salat, Pudding, Kunst.



Seit dem Schuljahr 2013/14 hat die Schule den offenen Nachmittagsbetrieb in Eigenregie übernommen. Der Förderkreis stellt Personal: Sozialpädagogen, Lehrer, Studierende bilden das Nachmittagsteam; Ministerium und Stadt Nürnberg bezahlen. Die Schulleitung steuert Entwicklungen und Nachmittagsangebote engagiert und ohne Umwege. „Seit dem ist alles strenger“, sagt Dante bei einem Ganztagskongress. Das scheint ihm aber zu gefallen.


Michael Schwarzer, 2014