honigschleudernNach der kalten Winterzeit sind unsere Bienen wieder fleißig am Arbeiten. Schon im späten Frühling sind die ersten Waben mit Honig gefüllt. Damit die Bienen weiterhin fleißig sein können, müssen die vollen Waben geleert werden, um Platz für neuen Honig zu schaffen.

 

Damit dies geschieht, trifft sich die Schulimkerei einen Nachmittag lang in der schuleigenen Küche. Dort werden alle Hilfsmittel bereitgestellt: dazu gehört eine Wanne mit Gestell, ein oder mehrere Entdecklungsgabeln, eine Schleuder und mehrere Eimer mit Sieben. Wir holen die mit Honig gefüllten Waben aus dem Bienenstock – viele mit Wachs verdeckelte Waben zeigen, dass der Honig reif für die Ernte ist. Durch die Schüttelprobe lässt sich dies endgültig erkennen.

 

Die Schüttelprobe läuft wie folgt ab: der Imker nimmt eine Wabe aus dem Bienenstock und hält sie parallel zum Boden und schüttelt diese leicht, tropft Honig hinunter, ist der Honig noch zu feucht und somit nicht zum Ernten geeignet. In der Küche wird immer eine Wabe auf das Gestell gelegt und durch die Entdecklungsgabeln der Wachsdeckel auf den Honigwaben entfernt. Die entdeckelten Waben werden in die Schleuder gestellt, diese wird angeschaltet und der aus geschleuderte Honig läuft durch ein Ventil, auf ein Sieb das über einen Abfülleimer gestülpt wird. Durch das Sieb werden Wachspartikel aus dem Honig entfernt.

 

Dies wird so oft gemacht, bis keine vollen Waben mehr vorhanden sind. Nach dem Schleudern wird aufgeräumt und abgewaschen. Die leeren Waben in den Bienenstock zurück gestellt. An einem Schleudernachmittag gewinnt die Schulimkerei ca. 2-3 Eimer. Es wird das mehrmals in der Frühlings- und Sommerzeit geschleudert.

 

(Ines Kurreick, Erika Gimbel)

 

 

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