GSR nimmt am Projekt „Nürnberg drückt“ teil

 

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Selten gibt es einfache Lösungen für komplexe Probleme. Im Bereich der Ersten Hilfe gibt es aber eindeutige Zahlen!

 

Regelmäßiger Unterricht in Schulen erhöht die Bereitschaft im Notfall zu helfen dramatisch – dazu sind nur zwei Schulstunden pro Jahr notwendig. (Bsp.: Dänemark – 70% Ersthelfer nach verpflichtendem Schulunterricht ab der 7. Klasse).

 

Unsere Schule nimmt unter dem Namen #NürnbergDrückt im Rahmen der europaweiten Kampagne Kids Save Lives an diesem Projekt teil. Die Projektverantwortlichen haben es sich zum Ziel gesetzt, in den weiterführenden Schulen von Nürnberg den jährlichen Unterricht in den Basismaßnahmen der Herz-Lungenwiederbelebung zu etablieren – und das flächendeckend ab der 7. Klasse bis zum Jahr 2025!

 

Auch hier gelten unsere Nachbarländer als Vorbild: in Dänemark ist dies seit 2005 verpflichtender Teil des Lehrplans. Die Laienreanimationsrate konnte unter anderem so um 30% gesteigert werden. Für Deutschland würde eine solche Steigerung die Rettung von 10.000 Menschenleben pro Jahr bedeuten!

 

 

 

Anfang Mai erhielt die Geschwister-Scholl-Realschule von Herr Dr. Christian Engelen 20 Rettungsübungspuppen für die praktische Ausbildung der Schüler der 7.Klassenstufe. Das Projekt soll an der GSR noch in diesem Schuljahr beginnen.

 

Die Maßnahmen der anwesenden Schülergruppe, Erkennen der Situation (=Prüfen), Absetzen des Notrufs (=Rufen) und vor allem sofortige qualitative Herzdruckmassage (=Drücken) sind der Schlüssel zum gesunden Überleben.

 

Christoph Eder
Realschullehrer
Ausbilder Erste Hilfe

 

 

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Im Zuge des Unterrichts der gebundenen Ganztagesklasse 5c, entstand in Kooperation mit dem angrenzenden Aktivspielplatz „Fuchsbau“ der Stadt Nürnberg ein Brückenbauprojekt, an dem sich die Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl Realschule rege beteiligten.

 

Im 14-tägigen Rhythmus besuchte die Klasse über einen Zeitraum mehrerer Wochen den Aktivspielplatz um dort eine Brückenkonstruktion zwischen zwei Hütten anzufertigen.

 

 

Hierfür war einiges an Muskel-, Schlagkraft und Schweiß erforderlich. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit sich an verschiedenen Werkzeugen auszuprobieren und durften unter Anleitung des Teams des Aktivspielplatzes die Brücke kreativ-abenteuerlich gestalten.

 

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Durch die mangelnden planerische Vorarbeit hatte man so manch einen Fehler im Nachhinein auszubügeln. Diese Aufgabe meisterten alle Beteiligten jedoch mit Bravour, sodass die Grundkonstruktion nun abgeschlossen ist.

 

 

Damit bei der Überquerung der Brücke kein Kind in den Abgrund stürzt wird sich, die weitere gebundene Ganztagesklasse 5b, nun noch in ihren BOSL-Stunden mit dem Anbringen eines stabilen Geländers beschäftigen und die Brücke fertigstellen.

 

 

Ende des Jahres soll dann die Einweihung in Form eines kleinen Richtfestes mit den Klassen zelebriert werden.

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