Profil Inklusion


Formen kooperativen Lernens an der Geschwister- Scholl-Realschule

127 Schulen in Bayern, darunter 8 Realschulen, wurden bisher die Urkunden „Schulen mit dem Schulprofil Inklusion“ vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst ausgehändigt (https://www.realschulebayern.de/aktuelles/einzelansicht/schulprofil-inklusion/). Unter diese 8 Realschulen reiht sich auch die Geschwister Scholl Realschule ein. Doch unter dem Motto der Geschwister Scholl „Jetzt werde ich etwas tun“ und warte nicht, bis der andere anfängt, wird schon seit dem Schuljahr 2007/2008 an der GSR inklusiv gearbeitet.





Modell der Partnerklasse

Die Inklusion von Schülern mit Förderbedarf ruht an der GSR auf zwei großen Säulen. Erstmals im Schuljahr 2007/2008 wurde eine Partnerklasse eingerichtet. Eine Klasse der Jakob Muth Schule (privates Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung) wurde an die GSR ausgelagert und bildete zusammen mit 18 Realschülern die Partnerklasse 5a. Die damaligen Lehrerinnen der Förderschule und der Realschule erarbeiteten ein pädagogisches Konzept, das die Möglichkeit gab, auf die einzelnen Schüler einzugehen- egal ob mit oder ohne Förderbedarf. In gemeinsamen Unterrichtseinheiten vor allem in den Fächern Musik, Kunst und Sport, aber auch zunehmend in anderen Fächern, und vielfältigen Projekten wuchsen Realschüler und Förderschüler zusammen und lernten gegenseitige Stärken und Schwächen kennen. Dieses Modell der Partnerklasse wurde zu einem Erfolgsmodell, das mit anderen Realschullehrern weitergeführt wurde und im Schuljahr 2012/2013 zur Einrichtung einer zweiten Partnerklasse führte.



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Hier finden Sie weitere Informationen zur Partnerklasse

 


Einzelinklusion

Daneben findet Inklusion an der GSR auf einer weiteren Ebene statt. Im Rahmen der Einzelinklusion werden im regulären Realschulunterricht Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf integriert. So werden an der GSR Kinder mit autistischen Verhaltensweisen und Kinder mit einer Hörschädigung unterrichtet. Zur gezielten Integration erhält die Schule Hilfe durch den MSD- den Mobilen Sonderpädagogischen Dienst, wie es auch auf der Homepage der Realschulen in Bayern nachzulesen ist: „Darüber hinaus berät der Mobile Sonderpädagogische Dienst die Realschulen hinsichtlich eines individuellen Nachteilsausgleichs für die betroffenen Schüler und schlägt pädagogische Fördermaßnahmen vor, die im Rahmen von Budgetzuschlägen von der Schule durchgeführt werden können. Auch die Abschlussprüfung kann hinsichtlich ihrer Organisation und Struktur angepasst werden.“



 infoHier finden Sie weitere Informationen zur Einzelinklusion an der GSR




 Zusammenarbeit mit externen Partnern

Die GSR sieht sich verpflichtet, nicht nur im schulischen Bereich Inklusion zu betreiben. Es wird an unserer Schule auch darauf Wert gelegt, Firmen zu unterstützen, die behinderten Menschen eine Berufsausbildung und einen eigenständigen Beruf anbieten. Deswegen arbeiten wir in verschiedenen Bereichen mit bestimmten Unternehmen zusammen.
(s. auch Homepage > Eltern > Beratung > Informationsportale)



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