Fliegende Wörter und die Bedeutung von Sprache

 

Am Bundesweiten Vorlesetag im November (Aktion der Stiftung Lesen in Kooperation mit „Die Zeit“ und der Deutschen Bahn Stiftung), wird in ganz Deutschland an vielen verschiedenen Orten vorgelesen – so auch in der Schulbibliothek der GSR.

 

2017/18: Die große Wörtefabrik

 

Es gibt ein Land, in dem die Menschen fast gar nicht reden. Das ist das Land der großen Wörterfabrik …In diesem sonderbaren Land muss man die Wörter kaufen und sie schlucken, um sie aussprechen zu können. Der kleine Paul braucht dringend Wörter, um der hübschen Marie sein Herz zu öffnen. Aber wie soll er das machen? Denn für all das, was er ihr gerne sagen würde, bräuchte er ein Vermögen!.

(Text: Mixtvision Verlag)

 
 

 

Werte-Erziehung:Freundschaft

 

Alle 5.-KlässlerInnen waren für eine Stunde in die Schulbibliothek eingeladen und konnten gemeinsam das Bilderbuch "Die große Wörterfabrik" kennenlernen.  Ein Buch über die Macht von ehrlichen und herzlichen Worten, ein Kunstwerk über Gefühle.

 

Lernen mit allen Sinnen

 

Das Ziel der Veranstaltung: Die Bedeutung von Wörtern und Sprache mit allen Sinnen erfahrbar machen und die Lust an Sprache und Lesen wecken.Die SchülerInnen und Schüler haben bei ihrer Wortschatzsuche alte, vergessene und lustige Worte entdeckt und zum Leben erweckt.

 
  Mediale Einbettung 

 

Dabei kamen die SchülerInnen gar nicht mehr aus dem Staunen heraus: Die Bilderbuch-App entführte sie in ein Land, in dem jedes Wort gekauft werden muss, um es aussprechen zu können. Teile des Buches konnten sie so als Film betrachten, andere Teile bekamen sie vorgelesen.

 

MINT-Förderung durch kleine Experimente

 

Im Buch und in der Bibliothek flogen Wörter durch die Luft.Ein Ventilator lies die Worte durch die Luft wirbeln, an einer Luftballonrakete flogen wichtige Worte davon. Durch die abwechslungsreiche Gestaltung wurden auch Kinder mitgerissen, die im Alltag sonst nicht viel lesen.

 
 

Direktoren als Vorleser

 

„Erziehung ist Vorbild und Liebe- sonst nichts.“ (Fröbl)

 

Am Vorlesetag wird Vorgelesen: In den vergangenen Jahren erfuhren die Kinder das auch die Schulleitung an die Kraft der Bücher glaubt, und sie genossen es sehr einen schönen Moment mit Frau Müller und Herrn Weiland zu verbringen.

 

Lernen durch Lehren

 

In den letzten beiden Schuljahren  war das Ziel auch ältere Schüler in den Vorlesetag einzubinden. Und gleichzeitig ihre „coole Vorbild Funktion“ zu nutzen. Als die engagierten  7.- und 10.-Klässler den SchülerInnen das ganze Buch vorlasen, hingen diese wie gebannt an ihren Lippen.

 
 

 

Vorlesen weckt Lesebegeisterung

 

Die Kinder genossen in Kleingruppen die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Vorleser und machten es sich auf ihren Sitzsäcken in anheimelnder  Atmosphäre gemütlich.

 

Handlungsorientierung 

 

Die Kinder haben auch ihre eigenen kostbaren und unbezahlbaren Worte gesammelt und in der Bücherei aufgehängt. Dabei war der Kreativität keine Grenzen gesetzt: erlaubt waren alle Wörter: schöne, verrückte, erfundene und natürlich auch in der Muttersprache der SchülerInnen.

 
 

 

Handschrift als Bestandteil der Individualität

 

Um die Erlebnisse zu verinnerlichen bekamen die Lesefreunde am Ender der Veranstaltung Postkarten und eine Blatt mit Anregungen. So konnten sie ihre neu entdeckten und wiedergefundenen Wortschätze niederschreiben und weiterverschicken.

 

Handlettering: Aufgreifen eines aktuellen Trends

 

Die Kinder haben Ihre Wort-Schriften individuell und künstlerisch gestaltet. In dieser spielerischen Form der Leseförderung durch Schreibförderung sind viele unterschiedliche Kunstpostkarten entstanden.

 
 

 

Geflügelte Worte

 

Die Erlebnisse und Ergebniss des Vorlesetages wurden dann Fächerübergreifend im Kunst und Deutschunterricht sowie in der Wochenplanstunde Inklusion weiterverarbeitet und vertieft.

 

(Nina Fanderl, Dorothea Koch)